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WEGE ZEIGEN UND BEGLEITEN.

Pflegebedürftige, die von ihrer Pflegekasse Pflegegeld erhalten und damit ihre pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung selbst sicherstellen, müssen halbjährlich (Pflegegrad 2 und 3, bis 31.12.2016: Pflegestufe I und II) bzw. vierteljährlich (Pflegegrad 4 und 5, bis 31.12.2016: Pflegestufe III) einen Beratungsbesuch in der eigenen Häuslichkeit durchführen lassen. Diese Besuche vor Ort im häuslichen Umfeld des Betreuten sollen den pflegenden Angehörigen anleiten, unterstützen und mögliche Wege aufzeigen, aber auch eine optimale Pflege für den Bedürftigen sicherstellen. Zugelassene Pflegedienste oder eine Pflegefachkraft der Pflegekasse können diese Beratungsbesuche durchführen.Dabei übernimmt die Pflegekasse die Kosten.

Die Sozialstation Esslingen bietet einerseits eine erste kostenfreie Beratung von Betroffenen und deren Angehörigen zu allen professionellen und privaten Pflegemöglichkeiten im häuslichen Umfeld und ggf. eine darauf folgende individuelle Pflegeplanung. Des Weiteren können wir gemäß den gesetzlichen Vorschriften Menschen, die sich selber für die Pflege ihrer Angehörigen entschieden haben, Anleitung durch ausgebildete Pflegeberater bieten. Ihre Aufgabe ist es, je nach Pflegegrad (bis 31.12.2016: Pflegestufe) mehrmals im Jahr professionell zum jeweiligen Krankheitsbild zu beraten, auf Handhabung, Hilfsmittel und prophylaktische Maßnahmen hinzuweisen, sowie nach Mängeln bei der Betreuung zu schauen. Auch können sie über Möglichkeiten zur Unterstützung durch die Pflege- und Krankenkassen wie PflegekurseVerhinderungspflege, zusätzliche Betreuungsleistungen, Renten und Versicherungen für Pflegende usw. informieren. Lassen Sie sich begleiten, zu Ihrer eigenen Unterstützung und die Ihres pflegebedürftigen Angehörigen.